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churen ſtanden, einen Oetavband und öffnete ihn bei der erſten Seite.
Er reichte ſodann den Band offen Herrn Sarranti und ſagte:
„Sehen Sie!“
Herr Sarranti las laut:
„Plaidoyer von Herrn von Marchangh, Gene⸗ ralprocurator, geſprochen am 29. Auguſt 1822 vor dem Aſſiſenhofe der Seine, in der Sache der Verſchwörung von la Rochelle.“
„Nun wohl,“ ſagte der Prinz,„acht Tage nach der Veröffentlichung dieſes Requiſitvriums ließ man es mir hier zukommen. Wer? ich weiß es nicht. Wie dem ſein mag, unter dem Schwalle der Form habe ich den Grund errathen; wiſſen Sie nun, was für mich aus dieſer Lecture hervorgegangen iſt, mein Herr?“
„Nein, Hoheit.“
„Daß keines von dieſen Complotten einen beſtimm⸗ ten, ſicheren, unerſchütterlichen Endzweck hatte. Ich bin ein poſitiver Geiſt, Herr Sarranti, und ich habe weder die glühenden Enthuſiasmen der Corſen, noch die der Franzoſen; ohne einen ſehr entſchiedenen Geſchmack für die abſtracten Wiſſenſchaften zu beſitzen, denke und handle ich doch mathematiſch. Beklagen Sie mich, daß ich eher einem Menſchen des Norden, als einem Men⸗ ſchen des Süden gleiche: das Wachs iſt franzöſiſch, das Gepräge teutoniſch. Nun wohl, ich ſage Ihnen und ich wiederhole Ihnen, keine von dieſen Verſchwö⸗ rungen hat mir ernſt geſchienen. Ich ſehe wohl, daß die Revolutivn in allen Köpfen, daß die Freiheit in allen Herzen iſt; ich ſehe wohl, daß man die Regierung der Bourbonen umſtürzen will, doch um ihr was zu ſubſtituiren? um welche Ordnung der Dinge an ihre zu ſetzen? Das ſuche ich vergebens, das ſehe ich ni
„Hoheit, es iſt unbeſtreitbar das Kaiſerreich, was


