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ches Intereſſe ich vor Europa und im Angeſichte der Nachwelt habe, hier zu bleiben, hier zu leiden, hier zu ſterben; weil er ſich nicht gut hier findet, der Undank⸗ bare, glaubt er, ich ſei auch ſchlecht hierz er fordert mich daher mit ſeiner ganzen Macht auf, zu fliehen.“ „„Ah! Herr Sarranti fordert Sie auf?““ „Zu fliehen, jua. Das ſetzt Sie in Erſtaunen? ich auch; es iſt dennoch ſo, und gerade in dieſem ſuhenbti⸗ hat er mir einen Entweichungsplan vorge⸗ chlagen.““
83 ſchauerte, als ich dieſe Worte hörte.
„Unmöglich!““ rief der General, Verwunderung heuchelnd.
„Es iſt dennoch ſo, wie ich Ihnen zu ſagen die Ehre habe. Dieſer Herr, einverſtanden mit dem Kapi⸗ tän einer americaniſchen Brigg,— ah! es war der, mit welchem Sie geſtern Abend plauderten,— bereitet duckmäuſeriſch einen Fluchtplan vor, den er mir in dem Momente, wo Sie ſich melden ließen, mitgetheilt hat.““
„Der Gouverneur war ſicherlich mehr erſtaunt über dieſes Geſtändniß, als er es zu ſein ſich den Anſchein gab;z da er aber den Plan kannte, weil er ihn ſelbſt ange⸗ zettelt hatte, und da das Geheimniß noch nicht hatte ruchbar werden können, ſo mußte er wohl glauben,— ohne daß er zu errathen vermochte, welcher Grund ihn zu dieſer Handlung, die ihm wahnſinnig ſchien, an⸗ trieb,— er mußte glauben, der Kaiſer ſpreche die Wahrheit.
„Der Kaiſer ſah die Verlegenheit des Gouverneur.
„„Ah!““ ſagte er,„ja, ich begreife, Sie wundern ſich, daß ich Ihnen ſo das Geheimniß von einem mei⸗ ner Getreuen preisgebe; Sie fragen ſich, warum ich Ihrer Strenge einen meiner Ergebenſten ausſetze. Herr Sarranti iſt ein Corſe, ein wahrer Corſe, und Sie kennen die Halsſtarrigkeit der Menſchen von dieſer Race. Nun wohl, Sie haben ſchon eine glückliche Reinigung vorgenommenz Sie haben ſchon nach Europa vier von
Die Mohicaner von Paris. 1V. 18


