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wirſt nicht einmal erſchoſſen!.. Du willſt mir da ein ſchönes Schauſpiel geben!““
„In dieſem Augenblicke erſchien Herr von Mont⸗ holm an der Thüre.
„Sire,““ ſagte er,„„der Gouverneur verlangt Sie zu ſprechen.““
„Der Kaiſer zuckte die Achſeln mit einem unbe⸗ ſchreiblichen Gefühle von Ekel.
„„Laſſen Sie ihn eintreten,“ ſagte er.
„Ich wollte mich entfernen: er hielt mich am Knopfe meines Rockes zurück.
„Sir Hudſon Lowe trat ein. Der Kaiſer wartete, in der Stellung bleibend. in der er ſich gerade befand, ohne ſich umzudrehen, auf die Seite und, ſo zu ſagen, über ſeine Achſel ſchauend.
„„General,““ ſagte der Gouverneur,„ich komme, um mich bei Ihnen zu beklagen!““
„Hudſon Lowe kam nie aus einem andern Grunde.
„„Ueber wen?““ fragte der Kaiſer.
„Ueber Herrn Sarranti, der hier gegenwärtig.““
„„Ueber mich?““ rief ich.
.„„Herr Sarranti erlaubt ſich zu jagen,...“ fuhr Sir Hudſon Lowe fort.
„Der Kaiſer unterbrach ihn: 1
„„Mein Herr,““ ſagte er mit einem Ausdrucke tiefen Ekels,„es kommt gut, daß Sie ſich bei mir über Herrn Sarranti zu beklagen haben: ich wollte mich eben über ihn bei Ihnen beklagen.““
„Ich ſchaute den Kaiſer ganz erſtaunt an.
„Sie beklagen ſich, daß er jagt,“ fuhr er fortz „ich beklage mich über etwas ganz Anderes: ich beklage mich, daß er conſpirirt.“
„Ich war nahe daran, einen Schrei auszuſtoßen.
„Ah!““ machte Hudſon Lowe, indem er uns
Einen nach dem Andern anſchaute. „Ja, der Mann, den Sie hier ſehen, und der ſich für meinen treuen Diener hält, begreift nicht, wel⸗
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