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deren Leben der Handel iſt, welche die ſtrengſte Neu⸗ tralität zwiſchen den kriegführenden Heeren beobachten, welche keinen andern Zweck haben, als ihr Korn zu verkaufen und ihre Geſpanne an denjenigen zu vermie⸗ then, der ſie am theuerſten bezahlt, dieſe Leute werden, gut bezahlt, uns gehören.““
Sie werden aber zu gleicher Zeit England ge⸗ hören?““
„Gewiß! Ich rechne in meinen Siegesvorher⸗ ſehungen nicht auf den Hunger und auf den Durſt: ich rechne auf unſere Kanonen und auf unſere Bajonnete.““
„Der Czaar knipp ſich in ſeine dünnen Lippen.
„„Nun bleibt uns der Indus,““ ſagte er.
„„Der Indus zu überſchreiten?““
„Napoleon lächelte.
Es iſt eines von den von demengliſchen Schrift⸗ ſtellern verbreiteten Vorurtheilen,““ ſagte er,„„der In⸗ dus ſei ein genügendes Hinderniß, um eine Invaſion aufzuhalten, und das engliſche Heer, wenn es ſich auf dem linken Ufer des Fluſſes concentrire, könne den Uebergang einer Armee verwehren, ſo mächtig ſie auch ſein möge: Sire, ich habe den Indus ſondiren laſſen von Dera Ismael Khan bis Attok: er hat eine Tiefe von zwölf bis fünfzehn Fuß mit ſieben unterfuchten Furten, die uns erwarten. Ich habe ſeinen Lauf be⸗ rechnen laſſen: ſein Lauf beträgt kaum eine Lieue in der Stunde. Der Indus exiſtirt alſo nicht für einen Mann, der über den Rhein, den Niemen und die Do⸗ nau gegangen iſt.““
„Der Kaiſer von Rußland blieb einen Augenblick wie niedergeſchmettert unter der Macht des Genies, das ihn beherrſchte.
„Laſſen Sie mich athmen, Sire,““ ſagte er; „dieſe Welt, die Sie aufheben wie ein zweiter Atlas, fällt auf meine Bruſt zurück und erſtickt mich!““
„Und ich,“ unterbrach der junge Prinz,„ich ſage


