Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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be⸗ it CIHI. pe Delenda Carthago. t„Hoheit,“ ſprach der Corſe,„es gab einſt zwei Städte, die zwiſchen ſich die ganze Breite des Meeres e hatten, und dennoch fanden ſie, es ſei unter der Sonne als nicht Raum genug für ſie Beide. Zu drei verſchiedenen uß Malen unſchloſſen ſie ſich, wie Antäus und Hercules, in einem erbitterten, furchtharen, tödtlichen Kampfe, d und der Streit hörte erſt auf, als eine derſelben unter dem Fuße der andern verſchieden war. Dieſe Städte waren Rom und Carthago: Rom repräſentirte den Ge⸗ ng danken, Carthago die That. „Es war die Materie, was zu Grunde ging: Car⸗ d thago unterlag!— Daſſelbe iſt bei Frankreich und England der Fall; wie Cato, hatte Ihr erhabener

Vater, nur einen Gedanken: Carthago zerſtören! Pe⸗ lenda Carthago!

„Dieſer Gedanke war es, der ihn den Feldzug in

e Aegypten machen ließ, dieſer Gedanke war es, der ihn die Lager von Boulogne machen ließ, dieſer Gedanke ie ar es, der ihn den Frieden von Tiſſit machen ließ,

dieſer Gedanke war es, der ihn den ruſſiſchen Feldzug machen ließ.

Einmal glaubte er ſein Ziel erreicht zu haben: das war in dem Augenblicke, wo er auf der Rhede des Niemen dem Kaiſer Alexander die Hand drückte.

An demſelben Abend ſtanden die zwei Kaiſer jeder an einem Tiſche, auf welchem eine Weltkarte ausgebrei⸗

tet war: der Eine ſchaute ſie mit einem unbeſtimmten, gleichgültigen, zerſtreuten Blicke an, berührte ſie mit einer kalten, mit einem Handſchuh bedeckten Handz der Andere verſchlang ſie mit einem gierigen, ehrgeizigen,