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hereinkommen, durch dieſes Cabinet gehen, bis zu mir gelangen können?“
Vor Allem, Hoheit, laſſen Sie mich Ihnen be⸗ weiſen, daß ich wirklich der Mann bin, der Ihnen an⸗ gekündigt worden iſt, und daß ich im Auftrage Ihres Vaters hieher komme.“
„Oh! obſchon ich weder weiß, wie Sie kommen, noch woher Sie kommen, glaube ich Ihnen doch.“
Da zog Sarranti aus ſeiner Taſche ein Papier, 3 ſorgfältig in ein anderes eingewickelt war, und agte:
„Hoheit, erlauben Sie, daß ich die Ehre habe, Ihnen meinen Beglaubigungsbrief zu überreichen.“
Der Herzog ergriff den Brief, nahm den erſten unſchlag davon ab, öffnete den zweiten und ſah eine Locke von ſchwarzen ſeidenen Haaren.
Er begriff, daß dies Haare ſeines Vaters waren.
Zwei große Thränen ſtürzten zwiſchen ſeinen Au⸗ genlidern hervor; er drückte die Haare an ſeine Lip⸗ pen, küßte ſie mit Zärtlichkeit und kindlicher Pietät und ſagte:
„S fromme Reliquien! einziges materielles An⸗ denken, das ich von meinem Vater habe, ihr werdet mich nie verlaſſen!“
Und dieſe Worte wurden mit einem Ausdrucke von Liebe und Zärtlichkeit geſprochen, der Sarranti bis in die Tiefe ſeines Herzens ſchauern machte; das Kind war alſo, wie er es gehofft hatte, der Sohn war alſo ſeines Vaters würdig.
Sarranti erhob zu dem jungen Mann ſeine in Thränen gebadeten Augen und ſagte:
„Oh! ich bin für meine Ergebenheit, für meine Anſtrengung, für meine Sorgen belohnt... Weinen Sie, weinen Sie, Hoheit! es ſind Löwenthränen, die Thränen, die Sie hier vergießen!“.
Der Herzog nahm die Hand von Sarranti und drückte ſie kräftig und ſtillſchweigendz ſodann, nach einem


