Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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m Wie geſagt, der Herzog erwartete Niemand und konnte Niemand von dieſer Seite erwarten: das An⸗ h⸗ kleidecabinet hatte keinen Ausgang. er Das Geräuſch wurde indeſſen ſo merkbar, daß der dt, junge Mann nicht mehr an der Gegenwart von Jemand Ul⸗ im Ankleidecabinet zweifeln konnte. Er eilte nach der er Thüre, indem er inſtinctartig die rechte Hand an den Griff ſeines Degens legte, während er die linke en nach dem Vorhange ausſtreckte, der an dieſer Thüre r herabfiel. Doch ehe dieſe Hand Zeit gehabt hatte, ihn zu be⸗

rühren. bewegte ſich der Vorhang, und der Herzog von Reichſtadt machte zwei Schritte rückwärts, als er zwi⸗ ſchen den dunklen Daperien das bleiche Geſicht eines

Mannes erſcheinen ſah, der aus einem Zimmer heraus⸗

kam, welches keinen Eingang hatte.

es„Wer ſind Sie?“ fragte der Prinz, während er

48 mit einer Bewegung raſch wie der Gedanke ſeinen De⸗ gen aus der Scheide zog.

um Der geheimnißvolle Mann machte zwei Schritte

er, vorwärts, ohne daß er ſich um dieſe bloße Klinge,

4 welche in der Hand Kes jungen Mannes flammte, zu

ine bekümmern ſchien, ſetzte ehrerbietig ein Knie auf die

Erde und antwortete:

„Ich bin derjenige, welchen Eure Majeſtät er⸗

die wartet.“

na⸗„Leiſer, mein Herr!“ ſagte der Prinz,„leiſer!“

Und Sarranti eine Hand reichend, die dieſer mit

en Küſſen bedeckte:

„Leiſer, und ſprechen Sie den Namen Maje ſtät

Wi⸗* nicht aus.“

„Und mit welchem Titel iſt es mir erlaubt, den

tem Erben Napolcons, den Sohn meines Kaiſers zu nen⸗ nen?“ fragte Sarranti immer knieend. 2

ne„Nennen Sie mich einfach Prinz oder Hoheit..

en nennen Sie mich, wie man mich hier nennt. Doch vor

Allem. mein Gott! ſagen Sie mir, wie haben Sie