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Als endlich ein Attaché der ruſſiſchen Geſandtſchaft — der junge Graf von Gerſthof auch nach dem Ge⸗ heimniſſe des Straußes fragte, ſchaute ihm Roſenha ins Geſicht und ſagte ganz laut:
„Ahi Graf, thun Sie im Ernſte dieſe Frage an mich?“
„Ei! allerdings,“ antwortete der Graf.
„Das heißt mir ſagen, Sie wollen dieſe Herren 55l unſerer kleinen Privatübereinkunft ins Vertrauen ziehen.“
„Ich verſtehe Sie nicht,“ ſagte der moskowitiſche Dandy.
„Meine Herren, vernehmen Sie, wie ſich die Sache verhält. Sie wiſſen, daß man mir ein Engagement für das kaiſerliche Theater in St. Petersburg ange⸗ boten hat?“
Die Einen antworteten ja, die Andern antworteten nein.
„Nun wohl, der Herr Graf von Gerſthof war be⸗ auftragt, mir dieſe Propoſition zu machen, und um mich zu beſtimmen, daß ich das, übrigens äußerſt vor⸗ theilhafte, Engagement annehme, hat er das Anbieten ſeines Herzens beigefügt und mir geſagt, da ich noch nicht entſchloſſen war, das eine und das andere anzu⸗ nehmen:„„Schöne Roſenha Engel, nehmen Sie den
beſcheidenſten von den Sträußen an, die Ihnen heute
Abend zugeworfen werden, ſo machen Sie aus mir den glücklichſten Menſchen; denn das wird der Beweis ſein, daß Sie nach Petersburg kommen, und daß Sie mir erlauben, Sie' dahin zu begleiten!““ Entſchloſſen, wenn nicht von beiden Anträgen, doch wenigſtens von einem Gebrauch zu machen,— ich überlaſſe es der Be⸗ ſcheidenheit des Herrn Grafen, zu errathen, von wel⸗ chem,— hob ich den Veilchenſtrauß auf, da ich ihn für den beſcheidenſten von den Sträußen hielt, die mir zugeworfen wurden.“
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