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einer Parterre⸗Loge öder einer Loge vom höchſten Range beiwohnen wird. Wie ſoll er, ohne daran Theil zu nehmen, dieſe Vorſtellung entſchlüpfen laſſen, die letzte, wie man verſichert, welche eine Frau gibt, die ihm ge⸗ währt, was ſie Jedermann verweigert?“
„Sie haben Recht, Gastano; er iſt da oder er
in. Und Sie haben, ſagen Sie, neue Auf⸗ ber die Roſenha erhalten 7* eneral.“ erſten übereinſtimmend 2“ „Noch beruhigender.“ „Sie liebt ihn?“ „Sie betet ihn an!“ „Ohne Eigennutz?“ „Mein lieber General, ich glaubte, Sie kennen die Deutſchen: ſie geben, aber ſie verkaufen ſich nicht.“
„Ich dachte, es ſei eine Spanierin und keine Deutſche.“
„Ihre Mutter war in der That eine Spanierin; doch was beweiſt dies? daß ſie ſtolz iſt wie eine Ca⸗ ſtilianerin, uneigennützig wie eine Deutſche.“
„Man hat Ihnen Details über die Jugend dieſes Mädchens ich irre mich„. dieſer Frau gegeben?“
„Das iſt eine ganze Geſchichte, doch eine Ge⸗ ſchichte, die dem, was uns beſchäftigt, fremd iſt. Ihre Mutter, oder die Frau, welche für ihre Mutter galt, — es ſcheint, Roſenha ſelbſt weiß nichts Sicheres in dieſer Hinſicht,— lebte, ſo lange die Kleine Kind war, Gott weiß wie,— daß ſie in ihrem Hauſe ſpielen ließ oder vielleicht noch etwas Schlimmeres that! Als aber Roſenha Mädchen geworden war, fing man an ihre wunderbare Schönheit zu bemerken, und man gedachte
Nutzen daraus zu ziehen. Da geſchah es, daß, um dem Schickſale das ihrer harrte, zu entweichen, die Kleine von ihrer Mutter entfloh. Sie zählte elf Jahre; ſie ſchloß ſich einer Truppe von Gitanos an, die ſie alle ihre ſpaniſchen Tänze lehrten. Mit dreizehn Jahren
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