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ſchwere Wolke ſorgenvolle Miene, ſowie durch die männliche, ſtolze, den Menſchen, deren ganzes Leben ein Kampf für dieſelbe Idee geweſen iſt, eigenthüm⸗ liche Haltung bemerkbar machte.
Was wollten dieſe Männer in Europa? Feinde gegen England ſuchen, wie man verſicherte, da Rund⸗ ſchit Sing nur die Unterſtützung einer europäiſchen Macht verlangte, um ganz Indien zu empören.
Sie hatten in Wien angehalten, um hier, wie ſie ſagten, den Sohn des Raja zu erwarten, einen hoff⸗ nungsvollen jungen Prinzen, der in der Wiedergeneſung begriffen in Alexandria geblieben war.
Bei ihrer Ankunft in der Hauptſtadt Oeſterreichs hatten ſie Herrn von Metternich ihre Empfehlungsbriefe, unterzeichnet vom Maharaja von Lahore, übergeben, und der Kaiſer Franz hatte ſie mit derſelben Herzlich⸗ keit und mit demſelben Gepränge empfangen, wie dies beim Empfange von Abul Haſſan Khan, dem Botſchaf⸗ ter Perſiens, im Jahre 1819 der Fall geweſen war.
Verſehen mit den Geſchenken, welche zu den Füßen des Kaiſers niederzulegen der Raja ihn beauſtragt hatte, und worunter ſein Portrait in einem reichen Rahmen von chineſiſchem Jadeſtein, Seide⸗ und Kaſche⸗ mirſtoffe. Perlen⸗ und Rubinenhalsbänder waren, hielt der indiſche General bei Hofe eine prachtvolle Auffahrt, und das Thor des Palaſtes, den ihm der Kaiſer als Wohnung anwies, war vom Morgen bis zum Abend von den Höflingen belagert, welche ihre Frauen, ihre Töchter oder ihre Schweſtern abſandten, mit der Er⸗ mahnung, zärtlich genug dem Nabob die Hände zu drücken, um die Diamanten, Smaragde und Saphire, von denen ſie rieſelten, herausfallen zu machen.
Und nun wird man hoffentlich begreifen, warum, abgeſehen von der pittoresken Seite, die Loge des Ge⸗ ſandten vom Maharaja von Lahore der Zielpunkt aller Blicke war.


