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Generals der Artillerie verdoppeln wollen; doch lächelnd habe dieſer gefragt, ob es ſtatt der reichen Gehalts⸗ erhöhung, welche vielleicht die Eiferſucht ſeiner Colle⸗ gen erwecken würde, dem Raja nicht gleich wäre, ihm eine andere Gabe zu bewilligen.
Rundſchit Sing habe zum Zeichen der Einwilli⸗ gung mit dem Kopfe genickt.
Da habe der Malteſer den König gebeten, ihm als Eigenthum den von dem Teppich, auf welchem ſein Thron ſtand, bedeckten Boden, das heißt einen Flächen⸗ raum von ungefähr fünfundzwanzig Quadratfuß, zu ſchenken.
Der Raja habe ihm, wohl verſtanden, dieſe Bitte bewilligt.
Der Teppich bedeckte aber eine Diamantenmine! ſo daß der General von Rundſchit Sing ſo reich ge⸗ worden ſein ſoll, daß er für ſeine Rechnung die Armee des Raja, die ſich auf dreißig bis fünfunddreißig tau⸗ ſend Mann belief, hätte bezahlen können.
Er war,— fügte die indo⸗germaniſche Legende bei,— ſeit ſieben bis acht Jahren im Dienſte des Kö⸗ nigs von Lahore, als ein Corſe, ein ehemaliger Officier des Kaiſers Napoleon, ebenfalls bei Rundſchit Sing erſchien. Der Raja empfing voll Eifer Alles, was von Europa kam, und er wartete nicht, bis der Ankömm⸗ ling eine Anſtellung von ihm verlangte; er ließ ihm eine Stelle entweder beim Heere oder bei der Admini⸗ ſtration anbieten; doch der Corſe brachte eine ziemlich bedeutende Summe mit, welche ihm, wie man ſagte, in St. Helena vom Kaiſer ſelbſt gegeben worden war, und er ſchlug alle Anträge des Raja aus.
Dieſer Ankömmling, dieſer Corſe, war wie man auch ſagte, der Mann mit dem ſchwarzen Rocke, mit dem rothen Bande, mit dem bleichen Geſichte, mit dem ſchwarzen dichten Schnurrbarte, mit den tiefen, durch⸗ dringenden Augen, der zur Rechten des prächtigen In⸗ dianers ſaß und ſich durch ſeine wie eine gewitter⸗


