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Schneeſpitze, von den dunſtigen Gipfeln dieſer Trän⸗ mereien ſah man die grünen Raſen der thibetaniſchen Thäler glänzen, wo, wie die Dichter ſagen, der Regen noch nie gefallen iſt; man vergaß endlich den Ort, wo man war, die Stunde, das Theater, den Kaiſer, die Stadt, Europa, und man fühlte ſich bereit, die Flügel auseinander zu breiten und nach den geſegneten Län⸗ dern, von denen dieſe glänzenden Viſionen kamen, zu entfliegen!
Mitten in dieſer Stadt Indiens in Miniatur, in der erſten Reihe dieſer Loge, rechts von demjenigen, welcher ein indiſcher Fürſt zu ſein ſchien, ſo königlich und aſiatiſch war Alles um ihn her, ſaß ein Mann, von dem wir noch nicht geſprochen haben, ein Mann, der durch ſeine europäiſche Tracht, durch ſeinen ſchwar⸗ zen geſchloſſenen Rock, an deſſen Knopfloch das Band eines Officiers der Ehrenlegion befeſtigt war, einen ſeltſamen Contraſt mit dem Fremden bildete.
Würde man indeſſen das Coſtume des Raja ſorg⸗ fältig betrachtet haben, ſo hätte der Contraſt nicht ſo groß geſchienen; denn man hätte an einer Falte ſeines weißen Gewandes eine Roſette der ähnlich bemerkt, welche die Bruſt des Europäers decorirte.
Niemand wußte genau, wer dieſe aus dem Lande der Träume ankommenden zwei Männer waren, welche überall, im Theater oder auf der Promenade, in der⸗ ſelben Loge oder in demſelben Wagen, auf dem Fuße der Gleichheit erſchienen.
Man vernehme, welche Gerüchte über ſie im Um⸗ laufe waren.
Der Raja der Tauſend und eine Nacht, die⸗ ſer Fremde, deſſen Gefolge dem von König Salomo glich, als er die Königin von Saba empfing, dieſer Nabob, auf den die Lorgnetten aller Zuſchauer, und be⸗ ſonders aller Zuſchauerinnen ſich gerichtet hatten, war, wie geſagt, ein Mann von fünfundvierzig Jahren mit ſchmalteblauen Augen, mit einem redlichen, offenen,
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