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rehen Sie vom Commiſſionär der Rue aur ers?“ „Allerdings.“
„Sie kennen ihn alſo?“
„Es iſt mein guter Freund, der über meine Ge⸗ ſundheit wacht und immer ſich ängſtigt, wenn mir et⸗ was fehlt.“
„Und wenn Herr Salvator erlaubt, daß ich Ihr Portrait mache, wird es dann die Brocante erlauben?“
„Die Brocante will Alles, was Herr Salvator will.“
„Dann muß ich mich alſo an Herrn Salvator wenden?“
„Das iſt das Sicherſte.“
„Doch wird es Ihnen nicht zuwider ſein, daß ich Ihr Portrait mache?“
„Mir? im Gegentheile.“
„Es wird Ihnen alſo angenehm ſein?“
„Aeußerſt angenehm! nur werden Sie mich ſehr hübſch machen, nicht wahr?“
„Ich werde Sie machen, wie Sie ſind.“
Bas kleine Mädchen ſchüttelte den Kopf.
„Rein,“ ſagte es;„dann will ich nicht.“
Petrus ſchaute auf ſeine Uhr; es war Mittag.
„Wir werden Alles das mit Herrn Salvator ord⸗ nen,“ ſagte er.
„Ja,“ ſprach Roſe⸗de⸗Nosl;„oh! gibt Herr Sal⸗ vator die Erlaubniß, ſo wird die Brocante es nicht
wagen, ſich zu weigern.“ „Wohli ich ſage Ihnen, ſie wird überdies gut be⸗
zahlt werden.“
Roſe⸗de⸗Nosl machte eine Bewegung mit den Lip⸗ ven, welche bedeutete:„Das iſt es nicht, was ſie be⸗ ſtimmen wird.“
„Und Sie,“ fragte Petrus,„was wünſchen Sie
daß ich Ihnen gebe?“. „Mir?“


