Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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ſ Dutzend Häuſer: er ging von Thüre zu Thüre und fragte, wo die Brocante wohne. An einem dieſer Häuſer,— es war das von Num⸗ ſe mer 11,— konnte er nicht fragen, weil Niemand da if war, an den er ſeine Fragen hätte richten ſollen; doch aus der Form des Ganges, aus der Dunkelheit des Corridors, aus der Steile der Treppe ſchloß er, er ſei e. am Ziele ſeiner Wanderung angelangt. Als er die b ſchlüpfrige Treppe erſtiegen hatte, befand er ſich vor einer plumpen, aber ſolid von innen geſchloſſenen Thüre. Er klopfte mit einem gewiſſen Zögern an:— 3 trotz der genauen Beſchreibung, die man ihm von den h Oertlichkeiten gemacht hatte, dünkte es ihm faſt unglaub⸗ lich, daß menſchliche Geſchöpfe in einem ſolchen Loche wohnen ſollten;— doch kaum war das Geräuſch, das ſein Finger an der Thüre hervorbrachte, gehört worden, 3 l als ſich das Gebell von einem Dutzend Hunde ebenfalls b hörbar machte. 4 Diesmal fing Petrus an zu glauben, er habe ſich nicht geirrt. In einer Pauſe, welche die Hunde machten, fragte 3 ein ſanftes, wohlklingendes Stimmchen: „Wer iſt da?“ Petrus hatte dieſe Frage nicht erwartet; er ant⸗ wortete auch inſtinctartig und nur mit der Einſylbe: „ ⸗ „Wer, Sie?“ fragte die ſanfte Stimme. Nannte er ſich, ſo lehrte Petrus diejenige, welche ihn befragte, nichts Reues; es kam ihm alſo der Ge⸗ danke, ſich des Namens von Fräulein von Lamothe⸗ Houdan als eines Paſſes zu bedienen.

„Jemand, der von Seiten der Fee Carita kommt,“ Roſe⸗de⸗Noöl,— denn ſie war es,— gab einen Freudenſchrei von ſich und öffnete ſchleunigſt die Thüre.

Als die Thüre geöffnet war, ſtand ſie vor Petrus,

. den ſie nicht kannte. Petrus dagegen erkannte ſie auf der Stelle..