Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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ſehr miſanthropiſchen Tone antwortete:„Ich kann nicht; ich habe Sitzung.“ Dieſe Sitzung, deren Nothwendig⸗ keit der junge Maler ſo kurz bezeichnet hatte, war die, in welcher ſich für ihn das Geſchick ſeines Lebens ent⸗ ſcheiden ſollte. Sie war auf ein Uhr Rachmittags be⸗ ſtimmt.

Von Morgens um neun Uhr war Petrus in der Rue Plumet.

Als er nach Hauſe kam, Lzte er ſich zu Bette und verſuchte es zu ſchlafen; doch die Einſamkeit und die Stille gaben ihn ſich ſelbſt, das heißt dem furchtbaren Sturme ſeines Herzens zurück. Da durchkreuzten tauſend ver⸗ ſchiedene Pläne ſeinen Geiſt, ohne eine Minute darin feſtzuhalten: erleuchtet durch die innere Lampe, die man die Verſtandeskraft nennt, erkannte Petrus, ſo wie ſie ſich ihm boten, dieſelben als unausführbar. Es kam neun Uhr, ehe ſich Petrus für einen entſchieden hatte; nun machte ihm ſeine Aufregung ein längeres Warten unmöglich.

Er ging aus.

Warum?

Warum wartet der Spieler, der ſein Vermögen verloren hat und es wieder zu gewinnen hofft, zwei Stun⸗ den auf die Oeffnung des Schlundes, wo, nach ſeinem Vermögen, vielleicht ſeine Ehre verſchlungen werden ſoll?

Petrus, ein armer Spieler, der nur ſein Herz auf das Spiel zu ſetzen hatte, hatte dieſes Herz geſetzt und es verloren.

Er ging wie ein Wahnſinniger,— bald mit raſchem Schritte, bald ohne Grund anhaltend,— von der Rue du Mont⸗Parnaſſe nach der Rue Plumet, kam am Hotel

des Marſchalls vorüber, kehrte durch die Rue des Bro⸗

deurs, die Rue Saint⸗Romain, die Rue Bagneux zu⸗

rück, und erreichte wieder, durch die Rue Notre⸗Dame⸗

des⸗Champs, die Rue du Mont⸗Parnaſſe, von der er ausgegangen war..

Er trat in ein Kaffeehaus ein, nicht um zu früh⸗