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Petrus ſtieß einen Seufzer aus, der für ein Stöh⸗ nen gelten konnte.
„Siehſt Du, mein Freund,“ fuhr der General fort.„es gibt ein Sprüchwort, welches ſagt, man müſſe die Finger nicht zwiſchen Thür und Angel ſtecken; das iſt ein Sprüchwort voll Weisheit. Alles, was ich Dir hier mittheile, find übrigens, wie Du leicht begreifſt, Sagen.“
„Oh! dieſer Menſch lebt in der Welt als vorneh⸗ mer Herr! er hat einen Ruf..
„Einen abſcheulichen!“
„Was ihn nicht verhindert, an der Spitze einer Partei zu ſein...
„Der Jeſuiten⸗Partei.“
„Demnächſt Miniſter zu werden.
„Ich gebe ihm meine Stimme.“
„Regina zu heirathen.“
„Ah! das iſt ſein großes Verbrechen.“
„Mein Oheim, dieſes Verbrechen wird nicht in Er⸗ füllung gehen!“
„Mein Freund, in acht Tagen wird Fräulein von Lamothe⸗Houdan Gräfin Rappt ſein.“
„Ich ſage Ihnen, dieſe Heirath wird nicht ſtatt⸗ finden!“ wiederholte Petrus raſch aufſtehend.
„Und ich,“ ſprach der General mit erhabener Würde, vich ſage Ihnen, daß Sie ſich ſetzen und mich anhören werden.“
Petrus fiel ſeufzend in ſein Fauteuil zurück..
Der General ſtand auf und ſtützte ſich auf die Lehne des Stuhles, wo ſein Neffe ſaß.
„Ich ſage Ihnen, Petrus, zu jeder Zeit, wie ich hoffe, entrüſtet über die Handlung, welche heute in Er⸗ füllung geht, ſind Sie es indeſſen nur ſo ſehr, weil Sie Regina lieben, und weil die Sache Sie berührt. Sagen Sie mir nun, welches Recht haben Sie, Re⸗ ging zu lieben? wer ermächtigt Sie zu dieſer Liebe? ſie? ihre Mutter? ihr Vater? Niemand! Sie ſind ein


