lück llles
ſich afen e in
tſche
fen,
der ache eber
den ira⸗ man
ben
bei htes gen un⸗ iner ver⸗ be⸗ dan hne die be⸗
den
ein⸗ von in
306 er⸗ en⸗
icht
an
131
„Wohnt der Graf Rappt noch dort, mein Oheim?“
„Oh! nein; ſein Vermögen nahm zu, die Prinzeſ⸗ fin wurde alt, und der Graf Rappt hat nun ſein eige⸗ nes Hotel; zu jener Zeit aber, wo er nur Kapitän und Adjutant war, hatte er es noch nicht, und er wohnte in der Rue Plumet im Hotel ſeines Generals; übrigens wohnte man damals nicht, man war wie der Vogel auf dem Zweige! Der ſpaniſche Feldzug war in vollem Feuer und ging ſchlecht, wie alle Kriege, wo Napoleon nicht mit ſeiner eigenen Perſon figurirte; der Genius der Republik war geſtorben mit den Kleber, den De⸗ ſaix, den Hoche, den Marceau; es gab nur noch den Genius der Schlachten, und er war ganz in Napolevn.
„Am Anfange des Jahres 1808 ging Napoleon mit ſeinem Generalſtabe nach Spanien ab; es war dies einen Tag, nachdem ſich der General in ſein Hotel der Rue Plumet einquartiert und ſeine neue Gemahlin hier eingeführt hatte. Du begreifſt, daß es ſehr traurig für eine zwei Tage vorher in Paris angekommene Circaſ⸗ ſierin war, hier allein in Geſellſchaft einer Kammerfrau zu bleiben; denn da die Kammerfrau der Prinzeſſin die einzige Perſon war, welche Ruſſiſch und Tſcherkeſ⸗ ſiſch ſprach, da Herr von Lamothe⸗Houdan und der Graf Rappt die Einzigen waren, welche Deutſch ſpra⸗ chen, ſo beſchränkte ſich die Geſellſchaft der ſchönen Prinzeſſin auf ihren Gemahl, auf den Grafen Rappt und Mademoiſelle Gruska.— Trotz der dringenden Bitten des Grafen Rappt, der durchaus den ſpaniſchen Feldzug mitmachen wollte, verlangte der General von Lamothe⸗Houdan vom Grafen, daß er in Paris bleibe. Es mußte wohl Jemand es übernehmen, die arme Prinzeſſin zu acclimatiſiren. Die Pflicht eines Adju⸗ tanten iſt, ſeinem General zu gehorchen: der Graf Rappt gehorchte.
„Der Feldzug dauerte indeſſen nicht lange: Napo⸗ leon kam am 4. November in Spanien an und war in den erſten Tagen des Januars in Paris zurück. Oeſter⸗


