Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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von Lamothe⸗Houdan... Reiche mir ein Glas Rhum, Du Egoiſt, dem es nicht einmal einfällt, ſeinen Oheim zu fragen, ob er nicht etwas nach dem Kaffee zu neh⸗ men pflege.

Begierig, das Ende der Geſchichte kennen zu ler⸗ nen, beeilte ſich Petrus, ein Glas Rhum ſeinem Oheim einzuſchenken und ihm den heißen, glühenden, durch die goldene Sonne Jamaicas gereiften Trank zu reichen.

XC.

Wo lange von den Tugenden des Oberſten Grafen Rappt die Rede iſt.

Nachdem er ſich leicht die Kehle befeuchtet hatte,

fuhr der General fort. Der Kaiſer Alexander hatte nicht zu viel behaup⸗

tet, als er ſagte, ſeine Mündel ſei reizend. Die Toch⸗

ter eines tſcherkeſſiſchen Fürſten, der ſich gegen ſeinen Souverain empört hatte und bei der Empörung ge⸗

tödtet worden war, hatte ſich das Mädchen mit dem

Schatze ſeiner Familie in die Staaten des Kaiſers von Rußland geflüchtet, welcher es unter ſeine Vormund⸗ ſchaft nahm. Dieſer Schatz, halb in Edelſteinen, halb in gemünztem Golde und Silber beſtehend, konnte einen Werth von fünf bis ſechs Millionen haben.

Bei der Rückkehr von Erfurt nahm alſo der General das Hotel der Lamothe⸗Houdan wieder in Beſitz, das, in Folge des Herabkommens der Familie, nachdem es vermiethet geweſen war, verkauft werden ſollte; er ließ es auf eine bezaubernde Art meubliren, und beauftragte, nachdem er in einem ganz franzöſiſchen

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