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als ſie zu ſein ſchien, und die Hoffnung, bei ihrer Rücktehr könne ich mit Beharrlichkeit und Geduld von ihr verlangen, was, wie dies nur zu wahrſcheinlich, ein Anderer, der glücklicher als ich, verlangt hatte...
„Sie war in anderen Umſtänden?“ fragte Petrus.
„Hievon habe ich kein Wort geſagt.“
„Mir ſcheint jedoch, mein Oheim, wenn Sie kein Wort hievon geſagt haben, ſo haben Sie das wenig⸗ ſtens ſagen wollen.“
„Mein lieber Petrus, ziehe aus meinen Worten die Folgerungen, die Dir daraus zu ziehen beliebt; verlange aber keine Erklärungen von mir. Ich bin wie Tacitus, ich erzähle, um zu erzählen, nicht um zu beweiſen. Marro ad narrandum, non ad probandum.“
„Ich höre, mein Oheim.“
„Ein Jahr nachher hatte ich den ſonnenklaren und unumſtößlichen Beweis, daß Lafontaine ein großer Moraliſt war, an dem Tage, wo er in die Welt das Axiom ſchleuderte:
„Patience et longueur de temps „Font plus que force ni que rage““*)
„Das heißt, mein Oheim, Sie wurden der Lieb⸗ haber der Marquiſe de la Tournelle.“
„Oh! was für eine abſcheuliche Gewohnheit haſt Du, Petrus; das heißt wollen, daß die Leute durchaus die Punkte auf die i ſetzen! Es gibt nichts, was ſo ſchlechter Ton wäre, als dieſe Forderung.“
„Ich beſtehe nicht hierauf, mein Oheim; doch die Sträuße, die Sie regelmäßig ſchicken.
„Seit vierzig Jahren, mein lieber Freund. Ich wünſchte, es möchte in vierzig Jahren die ſchöne
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Regina von Lamothe⸗Houdan einen Strauß empfangen.
*) Geduld und Länge der Zeit thun mehr als Gewalt und Wuth.
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