Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Petrus, während er dem General zu Füßen ſiel und ihm die Hände küßte.

Der General ſchaute den jungen Mann mit einem die tiefe Zärtlichkeit, die er für ihn hegte, bezeichnen⸗ den Ausdrucke an.

Dann ſprach er mit ruhigem, ernſtem Tone:

Setze Dich, mein Freund, ſei Mann! Wir wer⸗ den ernſthaft von Herrn Rappt ſprechen.

Petrus gehorchte; er erreichte ſchwankend ſein Fau⸗ teuil wieder und fiel mehr darein, als daß er ſich ſetzte.

LXXXIX.

Wo lange von den Tugenden der Frau Marquiſe Yo⸗ lande Pentaltais de la Tournelle die Rede iſt.

Der General ſchaute einen Augenblick ſeinen Nef⸗ fen mit jenem Mitleiden des Greiſes für die Schmer⸗ zen an, die er nicht mehr fühlt, die er aber gefühlt zu haben ſich erinnert⸗

Alsdann ſprach er:

Mein lieber Petrus, leihe nun dem, was ich Dir ſagen werde, ein aufmerkſames Ohrz das wird intereſ⸗ ſanter für Dich ſein, als es für Dido und ihre Höf⸗ linge die Geſchichte von Aeneas warz und dennoch ſagt der Dichter:

Conticuere omnes, intentique ora tenebant

Ich höre, mein Oheim, erwiederte Petrus traurig. Du kennſt Herrn Rappt?

* Alle ſchwiegen und horchten mit offenem Munde.