Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Oh! nicht fünfundzwanzig tauſend Livres Rente müßte er haben: er müßte.

„Fünfzig, Sie haben es ſchon geſagt.. Alſo fünfundzwanzig tauſend Livres, die Sie ihm geben; ſein Gehalt als Oberſter: vierzehntauſend Franken; ſein Commandeurkreuz der Ehrenlegion: zweitauſend vierhundert; ich bitte, addiren Sie. Sodann fügen Sie dieſem bei: Abgeordneter; ferner, wie man ver⸗ ſichert, durch Ihren Einfluß auf Ihren Bruder in der Lage, eine Heirath von zwei bis drei Millionen mit einer der ſchönſten Erbinnen von Paris zu machen. Ei! dieſes unglückliche Kind ſcheint mir im Gegen⸗ theile glücklich wie ein Bankert!“

„Oh! pfui, General!“

„Run! das iſt ein Sprüchwortz Sie gebrauchen

wohl Sprüchwörter; warum ſolte ich mich ent⸗

halten?“

„Sie haben vorhin geſagt, alle Sprüchwörter ſeien falſch.“ 6 habe nur von denjenigen geſprochen, welche mir in Ihrem Geiſte nachtheilig ſein könnten.. Doch mir ſcheint, wir ſchweifen aus, Marquiſe, und Sie kamen, wie Sie ſagten, um ſich einen Dienſt von mir zu erbitten. Sprechen Sie, Marquiſe, was für ein Dienſt iſt es?“

„Vermuthen Sie es nicht ein wenig?“

„Rein, bei meiner Ehre!“

„Suchen Sie wohl, General.“

„Ich bin gedemüthigt, Marquiſe, doch ich habe keine Ahnung.“

„Nun wohl, General, ich komme, um Sie auf meinen Ball morgen Abend einzuladen.“

„Sie geben einen Ball?“

„Ja.“

„Bei Ihnen?“

„Nein, bei meinem Bruder.“

„Das heißt, Ihr Bruder gibt einen Ball?“