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„Ein Viertel auf ſechs Uhr,“ wiederholte Franz. Der General zog ſeine Uhr aus der Taſche. „Es iſt bei meiner Treue wahr!“ ſagte er.„Welche Demüthigung für mich, daß dieſer Schlingel Recht hat.“ Franz lächelte vor Freude. „Ich glaube, Du haſt Dir erlaubt, zu lächeln, Schuft?“ rief der General. Franz nickte bejahend mit dem Kopfe. „Und warum haſt Du gelächelt?“ „Weil ich die Stunde beſſer wußte, als mein Ge⸗ al.“
Der General zuckte die Achſeln.
„Marſch!“ ſagte erz„und auf den Schlag ſechs Uhr muß das Eſſen auf dem Tiſche ſein.“
Und er las wieder in ſeinem Virgil.
Franz machte drei Schritte gegen die Thüre; ſo⸗ dann, ſich plötzlich befinnend, drehte er ſich auf den
Abſätzen um, brachte die drei verlorenen Schritte wie⸗ der ein, und befand ſich an demſelben Platze und in derſelben Poſiti ie ei i
hr als er ſah den un⸗ durchſichtigen Körper, der ihm, nicht die Sonne, aber den Schatten der Sonne unterbrach. Er erhob die Augen von der Spitze des Schuhs
von Franz bis zum Ende ſeiner Finger.
Franz war unbeweglich wie ein hölzerner Soldat.
„Nun,“ fragte der General,„wer iſt da?“
„Ich bin es, mein General.“
„Habe ich Dir nicht geſagt, Du ſollſt gehen?“
„Mein General hat das geſagt.“
„Warum biſt Du dann nicht gegangen?“
„Ich bin gegangen.“
„Du ſiehſt wohl, daß dies nicht geſchehen iſt, da Du noch da biſt.“
„Oh! ich bin wieder gekommen.“ „Und warum biſt Du wieder gekommen? das frage
ich Dich
ner


