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lucrativeres und minder der Mode unterworfenes Ge⸗ werbe.
Als er eines Abends am Ufer der Themſe ſpazie⸗ ren ging, ſah er einen engliſchen Straßenjungen em⸗ ſig beſchäftigt, mit einem Federmeſſer ein, ungefähr einen Fuß langes, Stück Holz zu ſchnitzen.
Er blieb ſtehen, ſchaute den Jungen an, lächelte ihm wohlwollend zu, als dieſer ihn auch anſchaute, und allmälig ſah er das Stück Holz einen Schiffsrumpf, dann das lebendige Werk einer Brigg von zehn Kanv⸗ nen in Miniatur werden. Er erinnerte ſich einſt mit ſeinem jüngeren Bruder,— einem wüthenden Seemanne, mit dem wir uns ſpäter als mit dem Vater von Petrus beſchäftigen müſſen,— er erinnerte ſich auch, ein Sohn des Oceans, ein Kind der bretanniſchen Küſte,kleine Schiffe, um die ſich ſeine Kameraden riſſen, geſchnitzt zu haben.
Ehe er nach Hauſe ging, kaufte der Graf Tannen⸗ holz und Werkzeug, und von dieſem Augenblicke fing er an Schiffe aller Nationen zu verfertigen, von der ame⸗ ricaniſchen Corvette mit den ſchlanken Spieren bis zur ſchwerfälligen chineſiſchen Jonke.
as Anfangs eine Unterhaltung geweſen war, wurde eine Induſtrie; was eine Induſtrie geweſen war, wurde eine Kunſt; Größe, Schnitt, Segel, Anſtrich, Benützung der Räume, Takelwerk, der Graf ſtudirte Alles; bald machte er etwas Beſſeres als Nachahmun⸗ gen, er machte Modelle.
Dank ſei es dem Rufe, den er ſich erworben hatte, erhielt er am Ende die Stelle eines Conſervators der Admiralität von London; was ihn nicht abhielt, am
zin zu haben, auf deſſen Schild mit großen Buchſtaben die Worte geſchrieben waren:
Der General Graf Herbel von Courtenay, Abkömmling der Kaiſer von Conſtantinopel, Holzdreher.


