Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Ja; im Namen der Republik begnadige ich Dich als einen Braven?

Und begnadigt man auch meine Gefährten? fragte der Graf.

Oh! was das betrifft, nein, erwiederte der Reiter, ſie werden für Dich bezahlen.

Dann bleibe ich, ſprach der bretoniſche Officier, indem er ſeine Tabatiere wieder in ſeine Taſche ſteckte.

Du bleibſt?

Um erſchoſſen zu werden?

Allerdings!

Ah! Du biſt wohl wahnſinnig!

Nein; doch ich bin Bretagner, und ich begehe keine Feigheit. Auf, vorwärts, fliehe! in zehn Minuten iſt es zu

ſpät.

Ich bin mit ihnen ausgewandert, antwortete der Graf, während er ſeine Hände in ſeine Taſchen ſteckte; ich habe mit ihnen geſtritten, ich bin mit ihnen gefan⸗ gen genommen worden: ich werde mit ihnen fliehen oder mit ihnen ſterben. Iſt das klar?

Nun wohl, Du biſt ein braver Landsmann! ſagte der republicaniſche Reiter,und um Deinetwillen und ni zu Liebe werden Euch meine Kameraden Alle frei aſſen.

Jaß doch ſie ſollen rufen:Es lebe die Repu⸗ blik! ſprach Einer von den Reitern.

Höret Ihr, Kameraden? fragte der Graf Herbel; dieſe Braven da ſagen, wenn Ihr:Es lebe die Re⸗ rufen wollet, ſo werden ſie uns Alle begna⸗

igen.

Es lebe der König! riefen die drei Edelleute, den Kopf ſchüttelnd, um ihre Hüte herabfallen zu ma⸗ chen, weil ſie ihren Ruf mit entblößtem Haupte von ſich geben wollten.

Es lebe Frankreich! rief eiligſt der bretoniſche