Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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62 Stadt lag: das geſchah offenbar, um ſie zu erſchie⸗

en. al Als man in den Wald kam und man die Gefange⸗ nen hatte vom Wagen herabſteigen laſſen, trat derjenige, de welcher den Grafen Herbel gefangen genommen hatte, auf dieſen zu und ſagte zu ihm: „Du biſt Bretagner!“ „Und Du auch,“ erwiederte der Graf. in

„Wenn Du das bemerkt haſt, warum haſt Du es nicht früher Seſite

„Haſt Du nicht gehört, daß wir nie um Pardon bitten? Dir ſagen, ich ſei Dein Landsmann, hieß Dich um Pardon bitten.“

Der Reiter wandte fich gegen ſeine Kameraden um

und ſagte: F „Das iſt ein Landsmann.“ „Nun?“ fragten die Andern. ſpa „Nun,“ erwiederte der Reiter,„man ſoll nicht ſa⸗

gen, ich habe einen Landsmann erſchoſſen.“ Gr „So erſchieße ihn nicht, Deinen Landsmann.“„ic „Ich danke, Kameraden.“ gen

Alsdann näherte er ſich dem Grafen und nahm ihm ode die Stricke ab, mit denen ſeine Hände gebunden waren. „Bei Gott!“ ſagte der Graf,„Du thuſt mir einen der großen Gefallen, denn ich ſtarb vor Verlangen, eine mir Priſe Tabak zu nehmen.“ laſſ Und er zog aus ſeiner Weſte eine goldene Taba⸗ E tiere, öffnete ſie und bot ſie höflich dem Republicaner blik dar, der verneinend den Kopf ſchüttelte; dann ſchlürfte er eine große Priſe Spaniol. die Die Republicaner ſchauten lachend dieſen Mann publ an, welcher in dem Augenblicke, wo er glaubte, er werde dige erſchoſſen, mit ſo viel Wonne eine Priſe Tabak ſchlürfte. „Nun, Landsmann,“ ſagte der Reiter,„nun, da den Du Deine Priſe genommen haſt, mache Dich aus dem hen, Staube!“ gebe „Wie, ich ſoll mich aus dem Staube machen?“