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den Launen der Cabinete von Oeſterreich und Preußen, dieſes ſeltſame Leben der Emigration, von Schlachtfeld zu Schlachtfeld, hingeſchleppt hatte, in Geſellſchaft der Herzoge de la Vauguyon, de Cruſſol und de ka Trs⸗ mouille,— welche wie er vom Generalſtabe des Prinzen von Condé waren,— wurde er am 19. Juli 1793, am Tage der Erſtürmung mit dem Bajonnete der Redoute von Bellheim durch den Herrn Generalmajor Vicomte von Salgues, gefangen genommen.
Schwer verwundet, ſollte der Graf Herbel vollends vom Säbel eines republicaniſchen Soldaten zuſammen⸗ gehauen werden, als dieſer ihm zurief, er möge Pardon verlangen.
„Wir gewähren immer, aber wir verlangen nie,“ antwortete der Graf.
„Du biſt würdig, ein Republicaner zu ſein!“ rief der Reiter.
„Ja; doch leider bin ich es nicht.“
„Du kennſt das Loos, das die Emigranten erwar⸗ 3 welche mit den Waffen in der Hand ergriffen wer⸗ en?“
„Auf der Stelle erſchoſſen.“
„Ganz richtig.“
Der Graf Herbel zuckte die Achſeln.
„Nun,“ ſprach er,„wozu ſagſt Du mir denn, ich ſoll Pardon verlangen, Dummkopf?“
Der republicaniſche Soldat ſchaute ihn mit einem gewiſſen Erſtaunen an, obgleich die Soldaten der Re⸗ publik nicht leicht in Erſtaunen geriethen.
In dieſem Augenblicke brachte man drei andere Edelleute, Gefangene wie der Graf von Herbel; ſie lagen gebunden und geknebelt in einem Wagen. Die⸗ jenigen, welche ſie brachten, berathſchlagten einen Mo⸗ ment mit dem Soldaten, der den Grafen Herbel ge⸗ gngen genommen hatte; dann ließ man den Grafen zu ſeinen Gefährten aufſteigen, und man ſchlug den Weg nach einem kleinen Walde ein, der in der Nähe der


