Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Dieſe mit feſter Hand gemachte Zeichnung wat eine wunderbare Ueberſetzung des Feenmährchens von Abeille; Regina ſchaute ſie kange an, und während ſie dieſelbe anſchaute, bezeichnete der Ausdruck ihres Ge⸗ ſichtes das tiefſte Erſtaunen.

In der That, wer war denn dieſer junge Mann, der zugleich den ſchwermüthigen, krankhaften Ausdruck vom Geſichte von Roſe⸗de⸗Noöl und dieſe Amazonen⸗ tracht, mit der ſie, Regina, an jenem Tage bekleidet war, errieth?

Sie machte tauſend Conjecturen, jedoch ohne zur Wahrheit zu gelangen.

Dann ſprach ſie im Tone vollſter Bewunderung zu dem Mädchen:

„Abeille, Du batſt mich eines Tages im Louvre, Dir eine Zeichnung von einem Meiſter zu zeigen: nun, ſchau' dieſe an, mein Kind, denn wahrhaftig, das iſt eine.“

Der Künſtler erröthete vor Stolz und Wonne.

Dieſe erſte Sitzung war reizend, und Petrus, nach⸗ dem er eine neue auf den zweiten Tag nachher verab⸗ redet hatte, verließ das Hotel berauſcht von der Schön⸗ heit und der Herzensgüte der Prinzeſſin Carita.

LXXXIII. Familienrevue.

„ Die zweite Sitzung war in allen Punkten der erſten ähnlich; ſie wurde abermals erheitert durch das Plau⸗ dern des Kindes, und wie das erſte Mal verließ Petrus entzückt das Hotel Lamothe⸗Houdan.

Es vergingen vierzehn Tage ſo; von zwei zu zwei Tagen gab Regina dem jungen Manne Sitzung: da