Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Nach Verlauf von vier Tagen nahm das Fieber endlich ab, und der Arzt erklärte, Roſette ſei gerettet; er forderte die Prinzeſſin auf, nach Hauſe zurückzukeh⸗ ren, wenn ſie nicht ſelbſt krank werden wolle; als Roſe⸗ de⸗Nosl dies hörte, rief ſie:

„O Prinzeſſin Carita, kehre geſchwinde zu Dei⸗ nem Vater zurück, denn würdeſt Du krank, weil Du mich gerettet haſt, ſo ſtürbe ich vor Kummer, Dich krank zu wiſſen.““

„Und die Prinzeſſin, nachdem ſie die Kleine tau⸗ ſendmal geküßt hatte, entfernte ſich, ließ aber auf ihrem Bette eine große Pappeſchachtel ganz voll von Weiß⸗ zeug und von glänzenden Stoffen, wie ſie Roſe⸗de⸗Noél liebte, zurück... Von dieſem Augenblicke an ging es bei der Kleinen immer beſſer; und ſollte Einer an der Wahrheit dieſer Erzählung zweifeln, ſo hätte er nur nach der Rue Triperet, Rr. 11, zu gehen und die Brorante und Roſe⸗de⸗Rosl nach der Geſchichte der Fee Carita zu fragen.“

Das Mährchen war beendigt.

Abeille ſuchte mit ihren Augen die Augen von Petrus; doch der junge Mann hatte zwiſchen ſich und der kleinen Erzählerin ein großes Blatt graues Papier aufgerichtet.

Das Mädchen wandte ſich gegen ſeine Schweſter um; Regina hatte aber, um ihre Verlegenheit zu ver⸗ bergen, vor ihr Geſicht ein großes Bananenblatt nie⸗ dergezogen.