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ab, ſo daß ſie vor neun Uhr Beide bei der Brocante waren. Der Arzt war ſchon ſeit einer Stunde daz er ſah ſehr beſorgt aus, und er hatte wohl Urſache, wie Sie zugeſtehen werden, wenn Sie erfahren, daß Roſe⸗de⸗ Noél an einer Gehirnentzündung litt. Die arme Kleine delirirte und erkannte Riemand mehr,— weder die Brocante, die ſie aufgenommen hatte, noch Babolin, ihren kleinen Kameraden, der am Fuße ihres Bettes vor Kummer weinte, noch die Krähe, welche, ohne ſich zu rühren, auf dem Kopfkiſſen ſaß und ausſah, als begriffe ſie, ihre kleine Herrin ſei krank, noch die Hunde, welche nicht wie am vorhergehenden Tage ge⸗ bellt hatten, als der General und die Prinzeſſin ein⸗ getreten waren. Das war ein äußerſt trauriges Schau⸗ ſpiel, und die Fee wandte von der kleinen Kranken ihre Augen ab, um ſie zu trocknen.
„Es war indeſſen nicht die Krankheit von Roſe⸗ de⸗Noél, was den Arzt erſchreckte; er ſtand dafür, er werde ſie retten, wenn ſie die Tiſanen, die man ihr bot, zu nehmen einwillige; doch mit ihrem ſchwächlichen, glühenden Händchen ſtieß ſie Alles zurück, was man ihr eingeben wollte. Man mochte ihr immerhin ſagen:
„pTrinke, Kleine; das wird Dich heilen!““
„Es war vergebens: fie verſtand nicht, was man ihr ſagte.
„Sodann, von Zeit zu Zeit, richtete ſie ſich in ihrem Bette auf, als wollte ſie fliehen, und rief:
„Oh! meine gute Madame Gérard! ah! meine gute Madame Gerard, tödten Sie mich nicht!. Zu Hülfe, Breſil! zu Hülfe, Breſil!““
„Und ſie ſank mit einem ſchweren Seufzer wie todt
wieder zurück. „Der Arzt ſagte, es ſei ihr Fieber, was ſie Ge⸗ ſpenſter ſehen laſſe; doch das Geſicht von Roſette drückte eine ſolche Angſt aus, daß man geſchworen hätte, ſie ſehe wirklich dieſe Geſpenſter.
„Der Trank, den ihr der Arzt reichte, ſollte das
Die Mohicaner von Paris. 1V. 4


