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in der Geſundheit und in der Friſche, das heißt in der Schulterbreite mit Ausſchluß der Züge und des Aus⸗ drucks der Phyſiognomie; dieſe werden gleich ſehr einen Küraſſier, einen Roßhändler und einen Jäger lieben; mit einem Worte alle Masken und alle Hälſe, welche die Stärke repräſentiren.
Für die Anderen wird die Schönheit der Männer in der Mattheit und Sanftheit des Geſichtes, in der Regelmäßigkeit der Züge, in der Schläfrigkeit der Augen, in der Magerkeit des Körpers beſtehen; für dieſe werden die ſchönen Männer die weibiſchen und die Schwäche repräſentirenden Männer ſein.
Für uns liegt die Schönheit des Mannes,— iſt es überhaupt erlaubt. zu ſagen, es gebe ſchöne Männer, — die Schönheit des Mannes liegt ganz und gar in ſeinem Auge, in ſeinen Haaren, in ſeinem Munde.
Ein Mann iſt immer ſchön, wenn er ein leuchten⸗ des Auge, wohl geſcheitelte Haare, einen zugleich feſten, lächelnden und gut ausgeſtatteten Mund hat.
Die Schönheit des Mannes ſcheint uns vor Allem im Ausdrucke zu beſtehen.
Das ſind unſerer Anſicht nach die beim Manne ab⸗ ſoluten Schönheitsbedingungen, welche uns bewogen haben, von Petrus zu ſagen, er ſei ein ſchöner Junge geweſen.
Will übrigens der Leſer einen genauen Begriff von demjenigen haben, den wir vor ſeinen Augen ſtehen laſſen, ſo erinnere er ſich jenes wunderbaren, von ihm ſelbſt gemalten Portraits von Van Dyk; und erinnert man ſich dieſes ſchönen Portraits nicht, ſo ſchaue man bei allen Händlern der Quais und der Boulevards den nach dem Gemälde gemachten Stich an.
Als Jean Robert eines Tages über den Quai Ma⸗ laquais ging, erblickte er dieſen Stich hinter einer Glasſcheibe, und er war ſo betroffen von der Aehnlich⸗ keit des Schülers von Rubens mit Petrus, daß er ſo⸗ gleich in das Magazin eintrat. um hier, nicht dieſen


