Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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ich, der Teufel ſoll mich holen, noch einfältiger, noch verdrießlicher, noch trauriger als Ihr bin.“

„Bravo, Petrus!“ rief Ludovic;„bei meiner Treue, Du haſt mich zu Deinen Ideen bekehrt; und zum Be⸗ weiſe diene, daß ich eine neue Aufforderung an Dich ergehen laſſe.“

„Es ſei!“

„Die, daß wir uns alle Drei als Malins kleiden und in dieſem eleganten Coſtume in den ſchlechten Häuſern von Paris herumlaufen.“

„Angenommen!“ erwiederte Petrus;„es iſt für mich Bedürfniß, mich zu zerſtreuen. Biſt Du dabet, Jean Robert? Jean Robert, biſt Du dabei?“

„Unmöglich!“ antwortete Jean Robert;„ich ſpeiſe in der Rue Sainte⸗Appoline zu Mittag und bleibe bei einer Familienſpirée. Laßt mir alſo meine Freiheit.“

„Nun wohl, ja; doch unter einer Bedingung.“

„Unter welcher?“ fragte Jean Robert.

„Oh! wenn man Dir dieſe Bedingung genannt hat, wird es ſich nicht darum handeln, es abzuſchlagen oder Umſtände zu machen.“

„Bei meinem Worte, es wird geſchehen wie bei v icicen Spielen: was man mir befiehlt, werde ich thun.“

„Nun wohl!“ ſagte Ludovic,„ich bin begierig, zu erfahren, ob ſich Petrus in Betreff des Mannes mit der falſchen Naſe getäuſcht hat. Du wirſt Dich alſo vor dieſen Menſchen ſtellen und ihn fragen:„Wie heißen Sie? wer ſind Sie? was ſuchen Sie?““ Bir erwar⸗ ten Dich hier.“

„Gut!“ ſprach Jean Robert.

Der junge Mann nahm ſeinen Hut und ging ab.

Nach zehn Minuten kam er zurück.

„Bei meiner Treue, meine Herren,“ ſagte er,„ich komme nicht auf meine Koſten!“

„Er hat Dir nichts geantwortet, der Heuchler?“

„Im Gegentheile.“