Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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Die anderen Perſonen ſchienen an der kaum ange⸗ fangenen Erzählung des guten Prieſters ein relatives Intereſſe zu nehmen, aber, ſelbſt Mina, noch nichts von dem zu ſehen, was vielleicht ſchon an Juſtin und ſeiner Mutter zu erſcheinen anfing.

Bei der Anweiſung war ein Brief, fuhr der Pfarrer der Bouille fort.

Ein Brief? murmelte Juſtin.

Ein Brief? wiederholte Madame Corby.

Ah! ah! ein Brief! ſagte der Profeſſor nicht minder bewegt, als Juſtin und Madame Corby.

Hier iſt dieſer Brief, ſprach der Abbé.

Und er entfaltete einen Brief, der wirklich einen fremden Stempel an ſich trug, und las:

Mein lieber Abbé,

Eine Reiſe, die ich ſo tief in Indien gemacht habe, daß meine Verbindungen mit Frankreich unter⸗ brochen wurden, iſt die Urſache, warum Sie ſeit Jah⸗ ren keine Nachricht mehr von mir erhielten; doch ich kenne Sie, ich kenne die würdige Frau Boivin, der ich vi Kind anvertraut: Mina wird darum nicht gelitten aben.

Heute nach Europa zurückgekehrt und in Wien durch unerläßliche Geſchäfte aufgehalten, welche noch einige Zeit dauern können, beeile ich mich, Ihnen durch einen Wechſel des Hauſes Arnſtein und Eskeles auf das Haus Leclerc und Louis in Rouen die Summe von zehntauſend achthundert Franken zu ſchicken, mit denen ich gegen Sie im Rückſtand bin.

Sie werden fortan regelmäßig, bis zu meiner Rück⸗ kehr, deren Datum ich Ihnen nicht genau beſtimmen kann, die als Koſtgeld für meine Tochter verſprochenen zwölfhundert Franken erhalten.

Wien, am 21. Januar 1827 Der Vater von Mina.

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