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Ugo Baſſi hielt Faſtenpredigten in Ancona; die erſte Legion der Freiwilligen kam dort an, Ugo haranguirte ſie auf dem Marktplaz und nahm den ſchlechten Zuſtand ihrer Waffen und Kleider zum Text um mit ſeinem mächtigen Wort ihr Elend zu idealiſiren, das unſere Feinde zur Ziel⸗ ſcheibe ihres Spottes machten.
Zwei Tage nachher ſchloß er ſich dem Kreuz⸗ zuge an und marſchirte als zweiter Caplan der römiſchen Freiwilligen mit.
Baſſi und Gavazzi, ſein Freund, waren die Vorſehung der Armee. Nicht bloß trieb ſeine Beredſamkeit die Italiener zur Liebe für Italien und zur Hingebung für dasſelbe, ſondern ſie ent⸗ lockte auch den widerſpenſtigſten Claſſen zahlreiche und bedeutende Opferſpenden. In Bologna that er Wunder; die Reichen verſchenkten Tauſende, die Frauen gaben ihr Geſchmeide, ihre Ohrge⸗ hänge, ihre Ringe hin.
Ein junges Mädchen das Nichts zu ſchenken hatte ſchnitt ihr prächtiges Haar ab und bot es ihm.
Er hatte allen unſern Kämpfen angewohnt, war überall dabei geweſen wo es galt Hingebung zu zeigen, in Curcida, in Treviſo, in Venedig.
Als barmherzige Schweſter, als Apoſtel, als unerſchrockener Soldat, zeigte er beſonders im Ge⸗ fecht von Treviſo, wo ſein Freund und Lands⸗ mann, der General Giudotti ſtarb, alle Tugenden ſeines Herzens. Eine Kugel verſtümmelte ihm den Arm und machte ihm eine große Wunde in die


