Teil eines Werkes 
2. Bd. (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

lon

ine en du⸗

n⸗ te;

n

ie ut er, ch

m en en er

235

Ich zog zulezt hinaus: mein Poncho war von Kugeln durchlöchert, aber ich hatte nicht eine ein⸗ zige Wunde.

Zehn Minuten nachher waren wir nach Vas⸗ cello zurückgekehrt, in die Linie von Häuſern die uns gehörten, und das Feuer begann aus allen Fenſtern von Neuem auf die Villa Corſini.

Es war Nichts mehr zu machen.

Gleichwohl kamen am Abend etwa hundet Mann, geführt von Emil Dandolo, dem Bruder des Gefallenen, und von Mameli, einem äußerſt hoffnungsvollen jungen Dichter aus Genua, zu mir und baten mich um die Erlaubniß einen lez⸗ ten Verſuch zu machen.

Thut es, ſagte ich, arme Jungen, viel⸗ leicht hat Gott es euch eingegeben.

Sie brachen auf und kamen zurück, nachdem ſie die Hälfte ihrer Leute verloren hatten.

Emil Dandolo hatte einen Schuß im Schen⸗ kel, Mameli im Bein.

Wir hatten furchtbare Verluſte erlitten.

Die italieniſche Legion hatte fünfhundert Todte oder Verwundete.

Die Berſaglieri, von denen nur ſechshundert Mann ins Gefecht gekommen waren, hatten hun⸗ dertfünfzig Todte.

Alle andern Verluſte waren in demſelben Ver⸗ hältniß. Der Geſammtverluſt meiner Diviſion von viertauſend Mann betrug tauſend, worunter hundert Offiziere.

Abends zählte mir Bertani in ſeinem Bericht