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ſicht gekommen vorwärts zu ziehen und nicht unnzukehren. Demgemäß ließ er ſeine Ruderer nach Buenos⸗Ayres zurückfahren und nahm am 19. April mit ſeinen dreißig Mann im Namen der Freiheit Beſitz vom Gebiete von Montevidev.
Am folgenden Tag befand ſich die kleine Schaar die eine Pferderazzia gemacht, bei welcher ſie übrigens von den meiſten Gutsbeſitzern unter⸗ ſtützt worden war, bereits auf dem Weg nach der Hauptſtadt und ſtieß auf eine Abtheilung von zweihundert Reitern. Unter ihnen waren vierzig Brafilianer, die hundertſechszig andern aus dem Oſten. Dieſe Truppe ſtand unter einem ehemali⸗ gen Waffengenoſſen Lavalleja's, dem Oberſten Julian Laguna. Lavalleja konnte den Kampf vermeiden, rückte jedoch im Gegentheil geraden Wegs auf die zweihundert Reiter zu. Nur erbat er ſich, ehe er handgemein wurde, eine Beſpre⸗ chung mit Laguna.
— Was wünſchen Sie und was wollen Sie hier machen? fragte Laguna, indem er von ſelbſt auf Lavalleja zuritt.
— Ich komme um Montevidev von der Fremd⸗ herrſchaft zu befreien, antwortete Lavalleja; wenn Sie für mich ſind, ſo kommen Sie mit mir; wenn Sie gegen mich ſind, ſo liefern Sie mir Ihre Waffen aus oder bereiten Sie ſich zum Kampfe.
— Ich weiß nicht was die Worte„Waffen ausliefern“ beſagen wollen, antwortete Laguna, hoffe daß Niemand es mich je lehren wir


