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Rivalität an Schönheit, Grazie und Tvurnüre bei den Frauen,
Rivalität an Talent bei den Poeten, dieſen Hermaphroditen der Geſellſchaft— reizbar wie Männer, launiſch wie Weiber, und bei alledem manchmal naiv wie Kinder.
In all dieſen Umſtänden lagen, wie man ſieht, genügende Urſachen zur Feindſeligkeit zwiſchen den Leuten vnn Buenos⸗Ahres und denen von Monte⸗ videv, zwiſchen Artigas und Alvear.
Es war nicht bloß eine Trennung, ſondern ein Haß; nicht bloß ein Haß, ſondern ein Krieg.
Alle Elemente der Antipathie wurden von dem ehemaligen Schmugglerhauptmann gegen die Leute von Buenos⸗Ahres aufgewühlt. Es lag ihm fortan wenig an den Mitteln, wenn er nur zu ſeinem Zweck gelangte, und ſein Zweck war die Porte⸗ nos aus dem Lande zu jagen.
Artigas ſammelte jetzt alle Mittel welche das Land ihm bot und ſtellte ſich an die Spitze dieſer Zigeuner Americas die man die Gauchos nennt.
Es war gewiſſermaßen der heilige Krieg den er führte; deßhalb konnte auch Nichts ihm wider⸗ ſtehen, weder die Armee von Buenos⸗Ayres noch die ſpaniſche Partei, welche einſah daß die bru⸗ tale Gewalt an die Stelle der Intelligenz treten würde wenn Artigas nach Montevidev zurückkäme.
Diejenigen die dieſe Rückkehr der Barbarei vorhergeſehen, hatten ſich nicht getäuſcht. Zum erſtenmal ſahen ſich Vagabunden ohne alle Bil⸗ dung und Organiſativn zu einem Armeecorps


