Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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kühn, ſtarr und beharrlich an; wenn er die Au⸗ gen niederſchlägt, ſo biſt du ſein Herr und Mei⸗ ſter. Aber ſchlag die deinigen nicht nieder, ſonſt iſt er Herr und Meiſter.

Auzani's Blick hatte eine unwiderſtehliche Macht; der Indianer ſchlug die Augen nieder.

Er fühlte ſeine Unterlegenheit und wüthend über dieſen unbekannten Zauber wollte er ſich Muth erſaufen.

Gut, ſagte er, da iſt ein halber Piaſter, ſchenk ein!

Es iſt mein Beruf die Leute zu bedienen die zahlen, ſagte Auzani ruhig.

Und er ſchenkte dem Indianer ein Glas Schnaps ein.

Der Indianer ſtürzte es hinab.

Yoch eins, ſagte er.

Auzani reichte ihm ein zweites.

Der Indianer ſtürzte es gleichfalls hinunter.

YNoch eins, ſagte er.

So lange das Geld ausreichte um die Liba⸗ tionen des Indianers zu decken, machte Auzani keine Bemerfung; aber als das Geldſtück ver⸗ trunken war, hielt er inne.

Nun? fragte der Indianer.

Auzani machte ihm ſeine Rechnung.

Spute dich, drängte der Wilde.

Ohne Geld keinen Schnaps! erwiederte Auzani.

Der Indianer hatte richtig gerechnet. Die fünf oder ſechs Gläſer Aguardiente die er getrun⸗