Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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auch auf dem Weg viele jener Fallen vorfanden welche die Indianer ihren Feinden legen, ſo wa⸗ ren ſie doch nicht mit Raſen oder Heidekraut be⸗ deckt, ſondern lagen offen da und waren ſomit ganz ungefährlich.

Während unſers kurzen Aufenthalts am Saume eines dieſer Rieſenwälder kam eine Frau heraus die in ihrer Jugend von den Wilden geraubt wor⸗ den war und unſere Nähe benüzt hatte um zu entfliehen.

Das arme Geſchöpf befand ſich in einem kläg⸗ lichen Zuſtand.

Da wir jezt vor keinem Feind mehr zu flie⸗ hen und in dieſen hohen Regionen auch keinen mehr zu verfolgen hatten, ſo ſezten wir unſern Marſch in kurzen Etappen fort, mußten aber in gänzlicher Ermanglung von Pferden unterwegs Füllen zähmen. Das republikaniſche Lanciercorps war gänzlich unberitten geworden und mußte ſich alſo durch Füllen wieder auf die Beine helfen.

Es war übrigens ein glänzendes und troz täglicher Wiederholung ſtets neues Schauſpiel um dieſe kräftigen ſchwarzen Jünglinge, von denen jeder den Beinamen Pferdebändiger verdiente welchen Virgil dem Pelops gibt. Man mußte ſie ſehen, wie ſie auf dieſe wilden Kinder der Steppen, die von Gebiß, Sattel und Sporn nichts wußten, hinaufſprangen, ſich an ihren Mäh⸗ nen feſtklammerten und mit ihnen in der Ebene herumwirbelten, bis der Vierfüßler dem Menſchen nachgab und ſich als überwunden bekannte.