Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Verhältniſſen, die ſeit einiger Zeit unter uns obwalten, an den Tag lege.

— Es iſt wahr, mein Freund; deshalb auch bringt Ihnen jeder Tag die Verzeihung einer verfehlten Vergan⸗ genheit.

— So arges Unrecht ich auch immerhin begangen haben möge, ſo erlauben Sie mir wohl, für dieſe Unter⸗ würfigkeit, eine Frage an Sie zu richten.

— Es kommt darauf an, was die Frage enthält.

— Ich werde Sie nur um die Wahrheit über einen Vorfall Ihres Lebens fragen.

— Die Geſchichte meines Lebens gehört ganz Ihnen und ich bin bereit zu antworten. Fragen Sie.

— Geſtern Abend iſt ein Mann in dieſes Haus ge⸗ kommen, nicht wahr?

— Ja.

— Wer iſt dieſer Mann?

— Ich weiß es nicht.

— Das iſt unmöglich!

— Warum?

— Sie ſelbſt haben ihm die Thür geöffnet, anſtatt dieſes Geſchäft einem Domeſtiken zu überlaſſen; Sie haben ihn erkannt, ſonſt hätten Sie ihn nicht ſo geheimnißvoll in das Haus eintreten laſſen. Wer iſt dieſer Mann?