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Verhältniſſen, die ſeit einiger Zeit unter uns obwalten, an den Tag lege.
— Es iſt wahr, mein Freund; deshalb auch bringt Ihnen jeder Tag die Verzeihung einer verfehlten Vergan⸗ genheit.
— So arges Unrecht ich auch immerhin begangen haben möge, ſo erlauben Sie mir wohl, für dieſe Unter⸗ würfigkeit, eine Frage an Sie zu richten.
— Es kommt darauf an, was die Frage enthält.
— Ich werde Sie nur um die Wahrheit über einen Vorfall Ihres Lebens fragen.
— Die Geſchichte meines Lebens gehört ganz Ihnen und ich bin bereit zu antworten. Fragen Sie.
— Geſtern Abend iſt ein Mann in dieſes Haus ge⸗ kommen, nicht wahr?
— Ja.
— Wer iſt dieſer Mann?
— Ich weiß es nicht.
— Das iſt unmöglich!
— Warum?
— Sie ſelbſt haben ihm die Thür geöffnet, anſtatt dieſes Geſchäft einem Domeſtiken zu überlaſſen; Sie haben ihn erkannt, ſonſt hätten Sie ihn nicht ſo geheimnißvoll in das Haus eintreten laſſen. Wer iſt dieſer Mann?


