Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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hätten, Ihre Rechtfertigung bei mir zu übernehmen, und dann erzählte er mir Ihre Streitigkeiten mit Euphraſia und die Gründe derſelben. Ich war wie verſteinert, als Herr Van⸗Dick ſeine Erzählung geendet hatte; aber kaum hatte ich mich erholt, als ich zu Ihnen eilte, um Sie um Verzeihung zu bitten, und Sie zum Zeugen meines zwar lächerlichen, aber unbeſiegbaren Schmerzes zu machen.

— Armer Freund, ich bin untröſtlich, daß Ihnen Herr Van⸗Dick dieſes alles erzählt hat. Es wäre mir lieber geweſen, Sie hätten mir einen Degenſtich gegeben, als daß ich Sie ſo unglücklich ſehen muß.

— O, ich werde dieſe unglückſelige Leidenſchaft ſchon zu verbannen wiſſen, antwortete Wilhelm, indem ihm eine große Thräne über die Wange rollte; dieſe Frau lebt für mich nicht mehr.

— Das wird nicht möglich ſein, wenn Sie bei Herrn Van⸗Dick ferner bleiben.

— Ich bleibe nicht bei ihm, denn ich würde zu viel leiden müſſen.

— Was wollen Sie beginnen?

— Ich weiß es nicht.

— Verzeihen Sie mir die Frage, mein beſter Wil⸗ helm: haben Sie ſchon einen andern Platz?