— Warum?
— Weil wir morgen auf das Land reiſen.
— Sie ſagten mir aber vorhin, daß Sie nicht rei⸗ ſen würden.
— Das iſt wahr; aber ich weiß, daß es Herr Ma⸗ metin ſehnlichſt wünſcht, und da er mir nie etwas ver⸗ weigert, glaube ich mich ihm nachgiebig zeigen zu müſſen.
Eine andere, die weniger mit ihren eigenen Angele⸗ genheiten beſchäftigt geweſen wäre, als Madame Van⸗Dick, hätte ſehr leicht Louiſe's große Bewegung bemerkt.
— Ein unglückliches Zuſammentreffen! ſprach Eu⸗ phraſia in einem ſchmerzlichen Tone.
— Außerdem, meine beſte Freundin, iſt der Entſchluß, den Sie glauben gefaßt zu haben, nur eine Grille. Den⸗ ken Sie denn, daß Sie das Haus Ihres Gatten verlaſſen können, ohne Aufſehen in der Stadt zu erregen? Da die Welt die wahre Urſache nicht kennt, wird man alle St ld auf Sie wälzen. Denken Sie an Ihr Kind und cl Sie ſicherlich, Herr Van⸗Dick hat Sie nur gehen laſſen⸗ weil er weiß, daß Sie wieder zurückkehren, wenn Sie den Rath einer Freundin gehört, die Ihnen offen und frei er⸗ klärt, daß das Unrecht auf Ihrer Seite iſt. Darum ge⸗ hen Sie dieſen Abend ruhig in Ihr Haus zurück und thun


