Punkte gekommen war, beſchloß er ſogleich an Wilhelm zu ſchreiben, ihn um Beſchleunigung ſeiner Geſchäfte und ſeiner Rückkehr zu bitten, und als Grund dieſer Bitte ei⸗ nen Freundſchaftsdienſt, den er ihm leiſten ſollte, anzu⸗ geben, denn er wußte, daß dieſes, verbunden mit dem Wunſche, Euphraſia wieder zu ſehen, ein unfehlbares Mit⸗ tel zur Beförderung ſeines Planes ſei.
Es war bereits gegen zehn Uhr, und da er annahm, daß Madame Van⸗Dick nicht mehr ſichtbar werden würde, ging er in ſein Zimmer, ſchrieb an Wilhelm einen kurzen Brief, und überließ ſich, eingewiegt von ſeinen Hoffnun⸗ gen, einem ruhigen Schlafe, dem Lohne ſeines Kampfes und ſeiner guten Geſinnungen. Es war ſchon ſpät, als Triſtan am nächſten Morgen erwachte. Eilig ließ er den Brief an Wilhelm zur Poſt beſorgen und ſtieg in dem Augenblicke die Treppe hinab, als es elf Uhr ſchlug. Bei ſeinem Eintritte in den Speiſeſaal traf er Herrn Van⸗Dick an, der bereits mit dem Leſen der Zeitung beſchäſtigt war.
— Nun, fragte der Kaufmann, haben Sie Madame geſtern Abend noch geſehen?
— Nein.
— Alſo immer noch Krieg?
— Es ſcheint ſo.
— So erwarten wir den Frieden. Wie geht es Ihnen?


