Teil eines Werkes 
1. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Trümmer verwandelnd, funkenſprühend, durch die Menge, funkenſprühend wie Schmiede, den Staub zum Rauch und mit dem Schein der Wuth. Dieſes Getöſe ergötzte die jungen Mädchen. Favourite rief aus:

Welch' eine Freude! Man ſollte glauben, es flögen ganze Haufen von Ketten davon.

Einer dieſer Wagen, den man unter dem dichten Laub⸗ werk der Ulmen kaum bemerken konnte, hielt einen Augen⸗ blick an, und fuhr dann in Galopp weiter. Das wunderte Fantine.

Das iſt eigenthümlich! ſagte ſie.Ich glaube, die Diligence hielt nie an.

Favourite zuckte die Achſeln.

Die Fantine iſt merkwürdig. Ich will ſie als Sehens⸗ würdigkeit betrachten. Sie wundert ſich über die einfachſten Dinge. Eine Annahme: ich bin ein Reiſender; man ſagt zu der Diligence: ich gehe voraus, auf dem Quai nehmen Sie mich im Vorüberfahren auf. Die Diligence kommt vorüber, ſieht mich, hält an und nimmt mich auf. Das geſchieht alle Tage. Du kennſt das Leben nicht, meine Liebe.

So verfloß eine gewiſſe Zeit. Plötzlich machte Fa⸗ vourite eine Bewegung, wie Jemand, der erwacht.

Nun, ſagte ſie,die Ueberraſchung?

Apropos ja, fiel Dahlia ein,die berühmte Ueber⸗ raſchung.

Sie bleiben ſehr lange! ſagte Fantine.

Als Fantine ihren Seufzer beendigte, trat der Kellner, der ſie bei der Mahlzeit bedient hatte, ein. Er hielt in der Hand Etwas, das einem Briefe glich.

Was iſt das? fragte Favourite.

Der Kellner antwortete:

Es iſt ein Papier, welches die Herren für die Damen hinterlaſſen haben.