Teil eines Werkes 
1. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Weibern. Wehe dem, der ſich dem wandelbaren Herzen eines Weibes überliefert. Das Weib iſt tückiſch und ränke⸗ voll. Es verabſcheut die Schlange aus Eiferſucht auf das Geſchäft. Die Schlange, das iſt der Laden hier gerade ge⸗ genüber.

Tholomyès, rief Blachevelle,Du biſt betrunken.

ſagte Tholomyéès.

Dann ſei luſtig, fuhr Blachevel elle fort.

Ich willige ein, antwortete Tholomyès.

Sein Glas füllend, ſtand er auf und rief:

Ruhm ſei dem Wein! Nunc te, Bacche, canam! Verzeihung, meine Damen, das iſt ſpaniſch. Und der Be⸗ weis, Sennoras, hier, wie das Volk, ſo das Faß. Die Arroba Caſtiliens enthält 16 Litres, der Cantaro von Ali⸗ cante 12, die Almuda der canariſchen Inſeln 25, der Cu⸗ der Balearen 26, der Stiefel des Czaar Peter 30.

lebe der Czaar, der ſo groß war, und es lebe ſein der noch größer war! Meine Damen, ein freund⸗ ſchaftlicher Rath: irren Sie ſich in Ihrem Nachbar, wenn es Ihnen ſo gut dünkt. Das Eigenthümliche der Liebe iſt, zu irren. Die Liebe iſt nicht dazu ge eſchaffen, ſich nieder⸗ zukauern, wie eine engliſche Magd, die eine Gliedwaſſer⸗ verhärtung am Knie hat. Sie iſt nicht dazu geſchaffen. Sie irrt luſtig, die ſüße Liebe! Man hat geſagt: der Irrthum iſt menſchlich, ich ſage: der Irrthum iſt verliebt. Meine Damen, ich vergöttere Sie ſämmtlich. O Zephine, o Joſephine, mehr als zerknittertes Geſicht, Sie würden reizend ſein, wenn Sie nicht verdreht wären. Sie ſehen aus wie ein hübſches Geſicht, auf das man ſich aus Ver⸗ ſehen geſetzt hat. Was Favourite betrifft, o Ihr Nymphen und Muſen, ſo ſah Blachevelle eines Tages, als er über die Goſſe in der Rue Guérin⸗Boiſſeau ſchritt, ein ſchönes Mädchen mit weißen Strümpfen, das ſeine Beine zeigte. Dieſer Prolog gefiel ihm, und Blachevelle liebte. Die,