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der Herzog, nachdem er ſich umgewendet und einen Augen⸗ blick mit einer Perſon geſprochen hatte, welche für die Augen von Heinrich unſichtbar geblieben war, weil ſie von dem Hintergrunde des Zimmers aus ſprach,„denn Seine Majeſtät läßt mir ſo eben ſagen, die Jagd könne nicht ſtatt finden.“
„Bah!“ verſetzte Heinrich mit einer ärgerlichen Miene.„Warum dieß?“
„Sehr wichtige Briefe von Herrn von Nevers, wie es ſcheint. Es findet eine Berathung zwiſchen dem Kö⸗ nig, der Königin Mutter und meinem Bruder, dem Herzog von Anjou, ſtatt.“
„Ah, ah!“ ſagte Heinrich zu ſich ſelbſt;„ſollten Nachrichten aus Polen eingetroffen ſeyn?“
Dann fuhr er laut fort:
„In dieſem Falle iſt es unnöthig, daß ich mich länger auf dem Glatteiſe gefährde. Auf Wiederſehen, mein Bruder.“
Hierauf hielt er ſein Pferd vor Mouy an und ſagte zu dieſem:
„Mein Freund, rufe einen von Deinen Kameraden, daß er den Wachtdienſt für Dich vollends verſieht. Hilf dem Reitknechte dieſes Pferd abgürten, nimm den Sattel auf den Kopf und trage ihn zu dem Goldſchmiede der Geſchirrkammer. Es iſt eine Stickerei daran zu machen, die er für heute zu vollenden nicht mehr Zeit hatte. Du kommſt dann in meine Wohnung, um mir Ant⸗ wort zu ſagen.“
Von Mouy beeilte ſich zu gehorchen, denn der Herzog von Alencon war vom Fenſter verſchwunden und hatte offenbar irgend einen Verdacht geſchöpft.
Er hatte wirklich kaum das Pförtchen hinter ſich, als der Herzog von Alengon erſchien. Ein wirklicher Schweizer war an dem Platze von Mouy.
Der Herzog ſchaute mit großer Aufmerkſamkeit die Schildwache an, wandte ſich ſodann nach Heinrich um und ſagte zu dieſem;


