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ner Herzogin geſtorben, und da mir die Kaſſe des Seli⸗ ſi die Hand reicht, ſo heirathe ich die Wittwe. Seht, ch habe ſo eben meinen Hochzeits⸗Anzug probirt. Be⸗ haltet das Lieutenants⸗Patent, mein Lieber, behaltet es.“
Und er legte es d'Artagnan wieder in die Hände.
Der junge Mann begab ſich zu Aramis.
Er fand ihn vor einem Betpulte knieend, ſeine Stirne auf ein Andachtsbuch geſtützt.
D'Artagnan erzählte ihm ſeine Zuſammenkunft mit dem Cardinal, zog ſein Patent zum dritten Male aus der Taſche und ſprach:
„Ihr, unſer Freund, unſer Licht, unſer unſichtbarer Beſchützer, empfangt dieſes Patent; Ihr habt es mehr als jeder Andere durch Eure Weisheit und Euere ſtets von gutem Erfolge begleiteten Rathſchläge verdient.“
„Ach! theurer Freund,“ erwiederte Aramis,„un⸗ ſere letzten Abenteuer haben mir einen volligen Wider⸗ willen gegen das Leben des Kriegers beigebracht. Dieß⸗
mal ſteht mein Entſchluß unwiderruflich feſt: nach der Belagerung trete ich hei den Lazariſten ein. Behaltet die⸗ ſes Patent, d'Artagnan. Das Waffenhandwerk fagt Euch ſu Ihr werdet ein kühner und abenteuerlicher Kapitän ein.“
Das Auge feucht von Dankbarkeit, ſtrahlend vor Freude kehrte dArtagnan zu Athos zurück, den er im⸗ mer noch bei Tiſche und ſein letztes Glas Malaga beim Scheine einer Lampe beäugelnd fand.
„Auch ſie haben mich zurückgewieſen,“ ſagte er.
„Ganz einfach, lieber Freund, keiner war dieſes Vorzugs würdiger, als Ihr.“
Er nahm eine Feder, ſchrieb auf das Patent den Namen dArtagnan's und gab es ihm zurück.
„Ich werde alſo keine Freunde mehr haben,“ ſprach der junge Mann.„Ach! nichts mehr, als bittere Erin⸗ nerungen.“
Und er ließ ſein Haupt zwiſchen ſeine beiden Hände
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