Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1844)
Entstehung
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Feſt gegeben werden würde, und jeden Tag der Cardinal unter irgend einem Vorwande,

it hierüber auszuſprechen..

achten Tage nach der von uns mitgetheilten ekam der Cardinal einen Brief mit dem Stempel

wondon, der nur folgende Zeilen enthielt:

„Ich habe ſie, aber ich kann London nicht verlaſſen,

weil es mir an Geld fehlt; ſchickt mir fünfhundert Pi⸗

ſtolen und vier bis fünf Tage nach Empfang derſelben bin ich in Paris.“

An demſelben Tage, an welchem der Cardinal dieſen Brief empfangen hatte, richtete der König ſeine gewoͤhn⸗ liche Frage an ihn.

Richelieu zählte an den Fingern und Jagte ganz leiſe zu ſich ſelbſt:

„Sie wird, ſchreibt ſie, vier bis fünf Tage nach Em⸗ pfang des Geldes ankommen; das Geld braucht vier bis fünf Tage, um dort anzukommen, ſie braucht vier bis fünf

age um hierher zu kommen: das macht zehn Tagez nun

rechnen wir noch conträre Winde, etwaige Unfälle, Wei⸗

berſchwäche dazu und ſetzen wir zwölf Tage.“ „Nun, Herr Herzog,“ ſprach der König,„habt Ihr Eure Rechnung gemacht?“ 5 „Ja, Sire, heute iſt der 20. September; die Schöp⸗ pen der Stadt geben am 3. Oktober ein Feſt. Das trifft vortrefflich zuſammen; dann habt Ihr nicht das Ausſehen, als wollet Ihr Euch um die Begütigung der Königin

bemühen.“

„Doch,“fügte der Cardinal bei,„vergeßt nicht, Sire,

am Vorabend des Feſtes, Ihrer Majeſtät zu ſagen, daß

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Ihr zu ſehen wünſcht, wie ihr die Diamant⸗Rebelſtifte

iehen.“—