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wißt es jetzt: ſorgt alſo dafür. Ich habe zum Beſten geſprochen, verzeiht mir.“
Der Herzog und der Herr von Gruithuſen ſahen einander kläglich an; eine ſolche Sprache war noch nie gegen den Fürſten geführt worden. Wäre Karl allein geweſen, ſo würde er über den Rieſen herge⸗ fallen ſein und ihn in Ermangelung von Waffen in ſeinen Armen zu erdrücken geſucht haben. Aber man ſtand einem bewaffneten Volkshaufen gegen⸗ über, der von ſeiner tollen Nacht her noch betrunken war und ſich unter den Schutz der Reliquie des heiligen Lievin geſtellt hatte; einem Volkshaufen, der entſchloſſen war dieſelbe nicht nach St. Bavon zurückzutragen, bevor ihm die Erfüllung aller ſeiner Wünſche zugeſichert wäre.
Der Herzog war wüthend, und zwar ſowohl über die Bürger als über das niedere Volk, denn er glaubte, man habe ihn in eine Falle gelockt und die Vornehmen haben ſich mit den Zünftlern verabredet, ihn in eine ſolche Klemme zu bringen.
Einen Augenblick hatte er die Idee ſeine Tochter und ſein Geld in einen Wagen zu bringen, denſelben mit ſeinen Bewaffneten zu umgeben, die Bogenſchützen vorauszuſchicken und ſich mit Gewalt Bahn zu bre⸗ chen; aber man machte ihm begreiflich, daß er nicht lebendig bis ans Thor kommen würde.
Knirſchend vor Wuth, beſchloß er den Rath ſei⸗ ner klugen Diener zu befolgen.
Einige vornehme Bürger wurden einſtimmig ge⸗ wählt, um ſich mit den Rathgebern des Herzogs zu verſtändigen, und am dritten Tag ſah ſich Karl der


