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lich hatten ſie darin bereits die Aeußerung Ludwigs II, als er ſeinen famöſen Thurm in Bourbon l[Archam⸗ bault bauen ließ:„Wenn's Jemand verdrießt, ſo freut mich's.“
Ueberdies hatte Johann von Bourbon keine Kin⸗ der, für deren Zukunft er ſorgen mußte; ſollte er noch welche bekommen, ſo wollte man ſchon Rath ſchaffen.
Ferner war die Macht des Herzogs von Bour⸗ bon nur aus Bruchſtücken zuſammengeſetzt; ſein Her⸗ zogthum war zu Faden geſchlagen, aber nicht zuſam⸗ mengenäht: es beſtand aus Berry, Auvergne, Beau⸗ jolais, Forez, Sologne, Orleanais, Velay, Vivarais, Limouſin, Perigord, Quercy und Rouergue. Der König gab ihm den dritten Theil des Reichs, aber es beſtand kein Zuſammenhang unter all dieſen Pro⸗ vinzen; eine einzige wie die Bretagne oder Norman⸗ die war weit mehr zu fürchten: denn das war nicht bloß eine Provinz, ſondern auch ein Volksſtamm. Das Herzogthum Bourbon dagegen, ſo wie der König es machte, hatte ganz und gar keinen Zuſammenhang; man konnte Berry gegen Bourbonnais, Sologne gegen Auvergne, Limouſin gegen Forez in den Kampf führen. 8
Nur war der König nicht veich genug, um die Häuſer Orleans und Anjou zu kaufen.
Deßhalb entzweite er ſie, indem er den Sohn des Dunois mit einer dritten Nichte vermählte und den alten Baſtard zum Präſidenten der berüchtigten Commiſſion der Sechsunddreißig machte.
Johann von Calabrien hatte in dieſem Augenblick Abſichten auf Spanien: die Katalonier boten ihm den Thron von Arragonien an.


