Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Johann glaubte die Engländer vor ſich zu haben, und während er ihnen nachlief, floh er vor ihnen.

Der ſchwarze Prinz glaubte die Franzoſen hinter ſich zu haben, und während er ſie erwartete, ließ er ſie wegziehen.

Im Uebrigen war es ſo ziemlich die Gewohnheit der Engländer aufs Gerathewohl in Feindesland einzubrechen.

So hatte es Eduard III im Jahr 1346 gemacht; ſo ſollte es Heinrich V im Jahr 1415 machen.

In einer Zeit wie die unſere, wo die Kriegs⸗ wiſſenſchaft auf ihren höchſten Gipfel getrieben iſt, hätte nur ein Wunder die Engländer retten können.

Die Kopfloſigkeit des Königs Johann that den gleichen Dienſt.

Der König von Frankreich hatte gewiß fünfzig⸗ tauſend Mann, den Vorbann und Nachbann der Feudalität, bei ſich.

Der engliſche Prinz hatte nur zweitauſend Reiſige, zweitauſend Bogenſchützen und ebenſo viele Banditen; im Ganzen höchſtens achttauſend Mann.

Banditen nannte man die Reisläufer, Con⸗ dottieri und Landſtreicher, die man im Süden an⸗ warb; ſie verrichteten dieſelben Dienſte wie in unſern modernen Armeen die leichten Truppen.

Sichere Berichte bezeichneten dem König Johann endlich den Ort, wo die Engländer ſtanden, und die Streitkräfte, die ſie ihm entgegenſtellen konnten.

Dieſe Streitkräfte haben wir ſo eben aufgezählt; wir kennen ſie alſo.

Der Ort, den ſie beſetzt hielten, war der Abhang von Maupertuis bei Poitiers.